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E-F-G-H
ECR - Effiziente Reaktion der Verbraucher
 
Efficient Consumer Response stammt aus dem anglo-amerikanischen Raum und steht für “effiziente Reaktion auf die Bedürfnisse der Verbraucher”. Es handelt sich um ein strategisches Managementkonzept, das für die Optimierung der gesamten Lieferkette unter Berücksichtigung der Kundenbedürfnisse zuständig ist.
 
Kurzbeschreibung
Das Efficient-Consumer-Response-Konzept wurde 1992 in den USA von der Lebensmittelindustrie entwickelt und erreichte den europäischen Raum durch Vertreter der Konsumgüterindustrie (“Executive Board of ECR Europe”). Inzwischen ist es auch in vielen anderen Wirtschaftszweigen vertreten.
 
Aus den ECR-Überlegungen lassen sich drei Module ableiten:
  • Logistikmodul
  • Marketingmodul
  • Technologie und Ingenieurwesen
 
Das Logistikmodul fasst alle Optimierungsmaßnahmen unter dem Begriff "Supply Chain Management" zusammen.
 
Die Annahmen dieses Moduls sind:
  • Continuous and Efficient Replenishment, was so viel bedeutet wie kontinuierliche und effiziente Belieferung. Diese Prämisse ist als eine Abfüllstrategie zu verstehen, bei der der POS (Point of Sale) eine herausragende Rolle spielt.
  • Cross Docking (CD) zielt darauf ab, die Durchlaufzeit und die Kapitalbildung in der Lieferkette zu minimieren, und versucht somit, überschüssige Bestände zu beseitigen.
  • Synchroniczna produkcja (SP) ułatwia planowanie i kierowanie produkcją (PPS), przez co osiąga oszczędność kosztów i uniknięcie błędnego oszacowania.
  • Die Lieferantenintegration ermöglicht es, die Zulieferer in den Produktionsprozess einzubinden, was in der Folge zu einer Rückverlagerung der Ressourcenverantwortung führt.
 
Das Marketingmodul von ECR wird auch als Category Management (CM) bezeichnet und gliedert sich in die folgenden Bereiche:
  • Efficient Product Introduction (EPI = Effiziente Produkteinführung) oder Efficient Product Development (EPD = Effiziente Produktentwicklung) beschreiben die maximale Produktivitätssteigerung bei der Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte.
  • Efficient Store Assortment (ESA = Effiziente Sortimentsgestaltung auf Filialebene) dient der Optimierung der Bestands- und Flächenproduktivität am Point of Sale (POS) auf dem Weg zum Endverbraucher.
  • Mit Efficient Promotion (EP = Efficient Sales Support) wird die Angleichung der verkaufsfördernden Maßnahmen zwischen Händler und Hersteller und damit die Angleichung der Kosten erreicht.
 
ECR-Technologien und -Techniken, auch Enabling Technologies genannt, werden unterstützt durch Electronic Data Interchange (EDI), Electronic Fund Transfer (EFT), Scannern, EAN-Code, Benchmarking, Acitivity Based Costing und Business Process Reengineering.
 
Aufgaben und Ziele
Ziel von ECR ist es, durch partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit alle Stufen der Wertschöpfungskette (vom Erzeuger bis zum Abnehmer) zu erreichen, die Effizienz der Warenströme zu steigern und damit den Verbrauchern ein Optimum an Qualität, Service und Produktvielfalt zu bieten.
Durch eine Umgestaltung der Arbeitsabläufe sollten die ECR-Ziele erreicht werden. Um die Transformation einheitlich zu gestalten, wurden europäische und länderspezifische Standards geschaffen und diese in Form eines Lexikons oder anderer wissenschaftlicher Arbeiten schriftlich festgehalten.
 
Merkmale und Annahmen
 
Die folgenden Merkmale der ECR lassen sich ableiten:
  • zuverlässige Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Käufer
  • interner und externer Datenaustausch
  • Kundenorientierung
  • die Optimierung der Wertschöpfungskette
 
Die Bedingungen für eine erfolgreiche ECR sind:
  • Engagement der Geschäftsführung
  • Durchführung des Benchmarking-Prozesses
  • Pilotprojekte
  • Ausbildung von Mitarbeitern
  • multifunktionale Gruppen
  • kooperative Ausrichtung
 
Vorteile
  • kürzere Lieferzeiten und höhere Versorgungssicherheit dank hoher Qualitätsprognosen
  • Reduzierung der Transport-, Verpackungs- und Gruppierungskosten durch effizientes Nebeneinanderstellen von Waren
  • Verbesserung der Qualität der Prognosen
  • bessere Planung spezifischer Verkaufsförderungsmaßnahmen
  • Verringerung von Fehllieferungen und der damit verbundenen Kosten
  • Verringerung der Auswirkungen des Bullwhip-Effekts durch bessere Informationen in der Logistikkette
 
Benachteiligungen
  • Investitionskosten für integrierte Software und Hardware
  • mehr Handhabung und Betrieb und damit weniger integrierte Systeme zwischen Käufer und Lieferant
  • hohes Abstimmungsniveau durch fehlende Ausnahmebehandlung
 

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