Beste Praxis
Der Begriff “Best Practice” stammt aus dem Bereich des Benchmarking und bezeichnet die am besten umgesetzte Lösung.
Kurzbeschreibung
Best Practice ergibt sich aus einem Prozess, der die vorhandenen Erfahrungen erfolgreicher Unternehmen und Anwender systematisiert und auf der Grundlage der Unternehmensziele die verschiedenen Lösungen, die in der Praxis eingesetzt werden können, vergleicht und bewertet. Anschließend wird ermittelt, welche Einstellungen und Handlungsformen zur Zielerreichung beitragen können.
Beim Benchmarking wird nicht nach einer theoretischen oder technischen Best Practice gesucht, sondern es werden die tatsächlich verkauften Produkte oder Dienstleistungen auf der Grundlage einheitlicher Qualitätskriterien miteinander verglichen. Der Gewinner wird dann als “Best Practice” bezeichnet.
Merkmale und Anforderungen
Zu den Best-Practice-Merkmalen gehören:
- Kein Zwang, ALLEINE die beste Lösung zu finden
- Bewährte Lösungen sollten zuerst überprüft werden und erst dann sollte nach „besseren“ Lösungen gesucht werden.“
- Konzentration auf spezifische und klare Bewertungskriterien
- Kontrolle der Übernahme aus anderen Systemen
- Nur praxisorientierte Konzepte haben Vorrang
Anmeldung
Kriterien für die Übertragbarkeit von Objekten:
- Über einen langen Zeitraum hinweg wirksam
- Innovativ und wiederholbar
- Messbarkeit der Ergebnisse
- Positives Ergebnis
- Breiter Anwendungsbereich
- Keine oder wenige Einschränkungen (z. B. regional)
Werden bei der Übernahme oder Einführung neuer Ideen bestimmte Richtlinien oder Bedingungen übersehen, kann dies zu Fehlern in der Anwendung führen, die das Ergebnis schmälern können. Daher müssen die oben genannten Übertragungskriterien unbedingt beachtet werden.
