Als Transit werden Verkehrs- und Warenströme bezeichnet, die ein Gebiet (in der Regel ein Land) durchqueren, wobei der Ursprungs- und der Bestimmungsort dieses Stroms außerhalb dieses Gebiets liegen. Kurzbeschreibung Aus zollrechtlicher Sicht liegt ein Transit vor, wenn physische Waren und Güter durch das Hoheitsgebiet eines Landes befördert werden, ohne in den so genannten freien Verkehr einbezogen zu [...]
Als Komplettladungstransporte werden Transporte bezeichnet, bei denen eine einzige Warensendung ein Transportmittel vollständig nutzt. Ein Komplettladungstransport beschreibt eine Warenmenge, die von einem Versender abgeholt und mit demselben Transportmittel an den Empfänger geliefert wird. Während dieses Vorgangs werden die Waren weder umgeschlagen noch physisch manipuliert. VERWANDTE KONZEPTE FTL - Full [...].
Kostenübergabepunkt Der Kostenübergabepunkt ist in Handelsunternehmen definiert als der physische Punkt, an dem die Transportkosten vom Verkäufer auf den Käufer übergehen. Kurzbeschreibung Der Kostenübergangspunkt definiert den Punkt, vor dem die Kosten vom Versender und nach dem die Kosten vom Empfänger getragen werden. So werden beispielsweise bei Anwendung der FOB-Formel die Transportkosten von [...]
TPM-Prozesse beschreiben die elementaren physischen Aktivitäten der Logistik, nämlich Transport, Umschlag und Lagerung. Kurzbeschreibung TPM-Prozesse werden heute als eine grundlegende Form der modernen Logistik angesehen. Dazu gehören Transportleistungen, d.h. Veränderungen im geographischen Raum, Umschlagleistungen, d.h. Veränderungen in der Reihenfolge und Anordnung von Objekten (z.B. Kommissionierung), sowie Lagerhaltung, d.h. Überwindung von Zeitdifferenzen. [...]
Entkopplungspunkt Im Produktionsbereich ist der Entkopplungspunkt der Punkt, an dem ein Auftrag von einer anonymen Bereitstellung im Lager in einen kundenspezifischen Auftrag übergeht. Kurzbeschreibung An einer Trennstelle (auch Push/Pull-Grenze, Kundenauftragsentkopplungsstelle oder Auftragsdurchdringungsstelle) treffen zwei logistische Steuerräder aufeinander. Basierend auf den Prinzipien der [...]
Der Begriff Veredelungstransport beschreibt ein zollrechtliches Verfahren, bei dem Produkte oder Rohstoffe aus einem Wirtschaftsraum exportiert und in einem fremden Wirtschaftsraum veredelt werden (Weiterverarbeitung/Veredelung). Nach diesem Vorgang werden die Waren wieder in den Ursprungswirtschaftsraum der Ware eingeführt. Kurzbeschreibung Der Veredelungstransport wird unter besonderen zollrechtlichen Voraussetzungen durchgeführt, so dass während [...]
Landverkehr ist ein Verkehrsbegriff, der alle physischen Warenbewegungen beschreibt, bei denen die Güter auf der Straße befördert werden, d. h. weder Luft- noch Seefracht. Kurzbeschreibung Der Landverkehr wird grob in den Bereich des Straßengüterverkehrs und des Schienengüterverkehrs unterteilt. VERBUNDENE VERTRÄGE Transportlogistik Kabotage Werkverkehr Fahrtenschreiber
I-Punkt Der Begriff I-Punkt bezeichnet einen Informations- oder Identifikationspunkt und bezieht sich im Allgemeinen auf einen Ort im Wareneingangsbereich eines Lagers, an dem Waren entgegengenommen und dem entsprechenden Lagerplatz zugewiesen werden. Kurzbeschreibung Im allgemeinen Sinne ist ein Informationspunkt ein computergesteuerter Arbeitsplatz im Lagerbereich. An diesem Platz werden Informationen aus der Verpackung [...].
Multi-Moment-Akzeptanz Die Multi-Moment-Akzeptanz ist ein statistisches Verfahren zur Untersuchung des Materialflusses, das mittels Stichproben die einzelnen Zeitanteile, die den Tätigkeiten in einem Unternehmen zugeordnet sind, wie z. B. die Auslastung von Maschinen oder Transportmitteln, Arbeitnehmern oder die Nutzung von Industrieflächen, untersucht, um die Stillstandszeiten von Maschinen, Transportwegen, die Auslastung von Arbeitnehmern zu ermitteln. VERBUNDENE KONZEPTE Materialfluss Zeiterfassung
Transport von Teilladungen Teilladungstransporte sind Transporte von Gütern, die aufgrund ihrer Menge und ihres Volumens den Transportraum des Transportmittels nicht vollständig ausfüllen und auch nicht umgeladen werden können. Um die Kapazität voll auszunutzen, wird jedoch meist eine größere Anzahl von Teilladungen gemeinsam transportiert. Im Gegensatz zu Sammelladungen ist der Empfang [...].
